Herbert Piel

LIK Akademie für Foto und Design Premium Class

 

Termin: Samstag, 16. September und Sonntag, 17. September 2017

Ort: LIK Akademie für Foto und Design, 1070 Wien

Kosten: Euro 590.-

Thema: My life - my work - in pictures - in stories! 

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Foto: Herbert Piel

"Jäger und Sammler" sagen die Einen, "Gedächtnis der Republik" schreiben die Anderen.  


Herbert Piel bewegt sich seit 1975 auf dem schmalen Grad zwischen Krisengebieten und hoher Politik-Prominenz.  Mit seinem besonderen Gespür für Situation und Details transportiert er Emotionen in Informationen. Herbert Piels Fotografien zeichnen sich durch besondere formale Klarheit aus und sind beispielhaft für höchste Qualität im schnelllebigen Fotojournalismus. Viele seiner Fotografien sind Ikonen der deutschen Pressefotografie. Herbert Piel arbeitete weltweit für internationale Bildagenturen wie Reuters, Associated Press und die Deutsche Presse-Agentur sowie als Auftragsfotograf für Stern, Bunte und Spiegel. Er erarbeitete Fotoreportagen aus Äthiopien, Somalia, dem Kosovo und den Kurdengebiet der Osttürkei sowie dem Iran. Seine Arbeiten wurden weltweit ausgestellt. 

Foto: Herbert Piel

Herbert Piel

Nach erfolgreichen Referaten und Keynotes bei diversen großen deutschen Foto-Conventions in den vergangenen Jahren u.a. in Saarbrücken, Köln, Karlsruhe, Oberhausen, Stuttgart, den Wetzlarer LEICA Erlebnistagen, der photokina oder auch in China an der erfolgreichsten Art+Design Universität Tsinghua in Bejing,  möchten wir Ihnen den international arbeitenden LEICA Reportage-Fotografen Herbert Piel mit seinem neuen Motivations-Referat vorstellen. 
Herbert Piel, bekannt für seinen mitreißenden und motivierenden Vortragsstil
wurde neben seiner Arbeit als internationaler Reportage- und Industriefotograf in der Vergangenheit bereits  häufig von Unternehmen als Coach und Berater bei fotografischen Produktionen und Konzeptentwicklungen engagiert. 
Nun kommt er nach Wien. Sie werden inspiriert, informiert und motiviert sein.

Josef Beuys by Herbert Piel

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Piels Arbeits- und Vorgehensweise ist nur schwer zu beschreiben. Durch seine umfassenden Kenntnisse und Vorbereitungen zu einem Thema, schafft er eine intensive Nähe zu seinem Motiv, und behält er die gebotene Distanz sich unvoreingenommen den jeweiligen Personen und Situationen gegenüber zu behaupten. Dennoch mit seiner ganz persönlichen Sichtweise der Dinge. 
Gepaart mit unauffälligem Agieren und emotionaler Vorahnung entsteht in den Produktionen eineselten gesehene Intimität, die einen Großteil der Fotografien auszeichnet. 
Seine eindringliche Bildsprache des Fotojournalismus ist von Humanismus geprägt, was heute geläufiger ist unter dem Begriff der «concerned photography». Oft in den Elendsgebieten der Welt im Einsatz, ging es ihm nie um die plakative Zurschaustellung von Armut, Krieg und Hungersnöten. Sein Kennzeichen sind subtile Bilder, ohne dabei die Abgebildeten zu verletzen oder  bloßzustellen. Fotografie ist für Piel auch eine humane Waffe, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. 
Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Buchverlagen veröffentlicht.

Foto: Herbert Piel

Herbert Piel

Die Stories hinter den Bildern... 
Piels Geschichten hinter seinen bekannten Bild-Ikonen und die manchmal eigenwillige Arbeitsweise nehmen Sie mit einer lebendigen Foto-Präsentation auf eine geführte Zeitreise in die jüngste Vergangenheit. Oft aber mit zwinkerndem Auge, vor und hinter der Kamera aber immer präsentiert mit viel Herzblut, Emotion, Verve und aus dem Bauch heraus. 
Mit seinem besonderen Gespür für Situation und Details transportiert er Emotionen in Informationen. Herbert Piels Fotografien zeichnen sich durch besondere formale Klarheit aus und sind beispielhaft für höchste Qualität im schnelllebigen Fotojournalismus. Viele seiner Fotografien sind Ikonen der deutschen Pressefotografie. Herbert Piel arbeitete weltweit für internationale Bildagenturen wie Reuters, Associated Press und die Deutsche Presse-Agentur sowie als Auftragsfotograf für Stern, Bunte und Spiegel. Er erarbeitete Fotoreportagen aus Äthiopien, Somalia, dem Kosovo und den Kurdengebiet der Osttürkei sowie dem Iran.  

 

Foto: Herbert Piel

Fragen wie :  
Warum Josef Beuys und er sich duzten,  
weshalb Hannlore Kohl ihm ewig dankbar war,  
wie es zum Foto des RAF Attentates vom 30.11.1989  
auf den Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG Alfred Herrhausen kam,  
weshalb ein Mann bis zum Bauchnabel im Eis stehend Kaffee trinkt,  
warum er eigentlich dreimal im Jahr Geburtstag feiern könnte,  
was er im Paradies zwischen Euphrat und Tigris sah,  
was er Michael Gorbatschow nie verzeihen wird,  
was sein persönliches US Präsidenten Quartett ist,  
was er in den ersten Tagen und Monaten der Ex-DDR erlebte,  
und warum er sich eigentlich über den bundesweit wichtigsten und unter Bildjournalisten begehrtesten Fotopreis "Rückblende", Piel erhielt den Preis 1995, etwas ärgert..  

......all diese Fragen werden in einem kurzweiligen Programm behandelt.

 

Herbert Piel (* Neuss/ Rhein) wuchs in Kleve und Bad Ems auf, und lebt seit 1997 auf den Rheinhöhen oberhalb von Boppard. Er bewegt sich seit 1975 auf dem schmalen Grad zwischen Krisengebieten und hoher Politik-Prominenz. 
Piel arbeitete weltweit für internationale renomierte Bildagenturen wie Reuters, Associated Press und die Deutsche Presse-Agentur, sowie als Auftragsfotograf für Stern, Bunte und Spiegel aber auch für Wochen- und Tageszeitungen in der fotografischen Königsdisziplin: Die klassische Fotoreportage. 

Piel ist u.a. berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie, Lehrbeauftragter der Leica MASTERCLASS Akademie, 
Preisträger des wichtigsten deutschen Bildjournalisten-Preises "Rückblende", 1.Preis für "Das politische Bild"
Er wird vertreten durch die Fotoagentur "IMAGETRUST". Ebenso wurde Ihm eine Anerkennung beim internationalen World Press Photo Award ausgesprochen, wurde zur Bildvorlage zu MAGNUM in Paris gebeten, und gewann im Laufe der Jahre mehrere intern. Preise und Auszeichnungen und bekam Angebote zur Professur für Bildjournalismus an eine der bedeutensten Universitäten Deutschlands. 
Verschiedene Fernsehberichte zu Herbert Piel wurden auf Arte, dem SWR sowie 3sat  oder im ARD Morgenmagazin gezeigt. Die letzte Ausstellungsreihe „ Bitte nicht lächeln!“ wurde deutschlandweit und u.a. auch in der Leica Galerie/ Solms präsentiert. 
Aktuelle tourt seine neue Ausstellung: „DIE ANKUNFT“, eine emotionale Dokumentation der Flüchtlingssituation quer durch Deutschland in momentan 8 Städten. 
Neben den fotografischen Begleitungen von internationalen Staatsoberhäuptern, (kleine Auswahl): Leonid Breschnew, Michael Gorbatschow, Yasuhiro Nakasone, Li Peng, François Mitterrand, Erich Honecker,Ronald Reagan, George H. W. Bush, Bill Clinton, George W. Bush, Elisabeth II., Königin Beatrix, Johannes Paul II. sowie die Bundespräsidenten Walter Scheel, Karl Carstens, Roman Herzog, Johannes Rau und Horst Köhler, Joachim Gauck, usw. erarbeitete er u.a. Fotoreportagen aus Krisengebieten wie Äthiopien, Somalia, dem Kosovo und aus dem Kurdengebiet zwischen der Osttürkei und dem Iran sowie der ehemaligen DDR und Sowjetunion. 

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Eine Veranstaltung der LIK Premium Class Photography

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